NAPUR - Futterumstellungen (2) - Wechsel von einer Futtersorte auf die andere eventuell auftretende Futterstress
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NAPUR – Wissenschaftlicher Dienst – Aktuelle Vertriebsmitteilungen
Heute: Futterumstellungen Teil 2
Der beim Wechsel von einer Futtersorte auf die andere eventuell auftretende Futterstress (siehe Futterumstellungen Teil 1) ist um so größer, je mehr sich das bisher verabreichte, alte Futter und das künftig geplante, neue Futter aus der NAPUR-Angebotspalette vom Futtermitteltyp her unterscheiden.
Hat Ihr Vierbeiner bisher bereits Nassfutter erhalten, und zwar unabhängig davon, ob es Selbstgekochtes oder industriell gefertigtes Nassfutter war, ist ein Wechsel eher unproblematisch. Denn die NAPUR-Qualitäten sind als handwerklich produzierte Spezialitäten genau ein Futter-Zwischentyp davon und von der Fertigungstechnik daran angelehnt.
Womöglich problematischer und deshalb etwas langfristiger anzugehen ist die Umstellung von Trockenfutter auf NAPUR. In trockenen Fertigerzeugnissen ist neben der doppelten Erhitzung (Herstellung der gemahlenen Einzelkomponenten des Futters, z.B. Fleischknochenmehle, Getreidemehle und bei eigentlicher Produktion unter Mischung dieser Zutaten) auch ein weitgehender Wasserentzug gegeben. Nassfutter enthält dagegen die natürliche Feuchtigkeit der Ausgangskomponenten. Der Verdauungstrakt der Vierbeiner ist daher an die Bewältigung trockener Kost gewöhnt, Trinkwasser muss zusätzlich und separat in großen Mengen zu sich genommen werden. Das bedeutet, dass zu den Stressfaktoren der Zusammensetzung aus den Zutaten noch ein geänderter Wasserhaushalt im Stoffwechsel dazu kommt.
Bei jeder Futterumstellung wird daher schrittweise wie folgt verfahren:
Zunächst wird das alte Futter nur ganz wenig, höchstens um etwa 10 % reduziert und diese Fehlmenge mit dem neuen Futter ausgeglichen. Nach drei bis vier Fütterungen wird der Anteil des neuen Futters leicht angehoben, entsprechend einer Verminderung des Anteils an altem Futter. Nach und nach und über einen Zeitraum von mindestens einer Woche, bei Trockenfutter eher zwei Wochen wird so das bisherige Futter aus der Ration genommen und langsam steigernd durch das neue und künftig alleinige Produkt aus der NAPUR-Reihe ersetzt.
Viel Erfolg bei einer problemlosen Umstellung wünscht Ihnen Ihr
Dr. Stephan Dreyer









